Africa 360°-Blog: Charity| Unsere Spendenlaptops reisen nach Madagaskar

11 gespen­de­te Lap­tops rei­sen um die (hal­be) Welt — nach Mada­gas­kar!

Afri­ka aus der 360° Per­spek­ti­ve zu beleuch­ten, das ist die Moti­va­ti­on und Ziel unse­rer Rei­se, von der wir euch in den letz­ten Wochen und Mona­ten berich­tet haben.

Afri­ka, ein wun­der­vol­ler Kon­ti­nent – abwechs­lungs­reich, unvor­her­seh­bar, unvor­stell­bar schön, aber auch abso­lut uner­bitt­lich.
Bei dem Ver­such, die­sen Kon­ti­nent aus der 360°-Perspektive zu betrach­ten, gilt es auch über die weni­ger Schö­ne Sei­te Afri­kas, vol­ler Hoff­nungs- und Per­spek­tiv­lo­sig­keit, zu berich­ten – Hun­ger, Arbeits­lo­sig­keit, Krank­hei­ten, all das ist Afri­ka eben­falls.
Wir hat­ten ange­kün­digt, uns nicht allein damit zufrie­den zuge­ben, auf die Miss­stän­de hin­zu­wei­sen – wir möch­ten vor allem auch hel­fen, “Etwas” schaf­fen, das auch in der Zukunft sicht­bar ist.

Vor die­sem Hin­ter­grund haben wir uns ent­schie­den, das Pro­jekt „Mobi­le Hil­fe Mada­gas­kar“, Initia­to­rin und Grün­de­rin ist Tan­ja Hock, zu unter­stüt­zen.

Von uns unterstützes Projekt MHM — Kinder und Menschen in Not eine bessere Perspektive schaffen!

Bei die­sem Pro­jekt geht es dar­um, auf Mada­gas­kar medi­zi­ni­sche Hil­fe im Sin­ne einer Grund- und auch Not­fall­ver­sor­gung sicher­zu­stel­len. Es wer­den u.a. Kran­ken­häu­ser und Sta­tio­nen errich­tet, es gibt ein Heb­am­men – und Zahn­arzt­mo­bil und vie­le wei­te­re Initia­ti­ven die vor allem zum Ziel haben, die mada­gas­si­sche Bevöl­ke­rung von Anfang an ein­zu­be­zie­hen und nach einer Anschub- und Aus­bil­dungs­pha­se die Ver­ant­wort­lich­keit voll­stän­dig in die Hän­de von ein­hei­mi­schen Mit­ar­bei­tern zu legen. Ein wun­der­voll auf Nach­hal­tig­keit ange­leg­tes Pro­jekt, das unse­re Her­zen vor allem durch den auf Respekt und Ver­trau­en basie­ren­den Gesprä­chen mit Tan­ja Hock erobert hat.

Und wir sind sehr glück­lich, dass wir bereits direkt vom Start her­aus etwas Tol­les für das Pro­jekt leis­ten konn­ten: Tan­ja erzähl­te uns, dass sie für den Auf­bau der Kran­ken­häu­ser und die Aus­stat­tung der Ärz­te vor allem Geld und Lap­tops benö­ti­gen wür­de. Daher hat­ten sie in den USA 10 Lap­tops bestellt, die­se sind jedoch nach meh­re­ren Wochen nicht dort ange­kom­men (ent­we­der im Zoll hän­gen­ge­blie­ben, oder… — man weiß ein­fach nicht, was mit die­sen geschieht). Ohne ver­nünf­ti­ge Büro­aus­stat­tung kön­nen die Ärz­te vor Ort jedoch kei­ne ordent­li­che Kran­ken­ak­te füh­ren und somit not­lei­den­de Men­schen auch nicht adäquat behan­deln – die Lap­tops wer­den drin­gend benö­tigt.

Sofort über­leg­ten wir, wie wir hel­fen könn­ten – und uns fie­len die ursprüng­lich für ein ande­res Pro­jekt vor­ge­se­he­nen Lap­tops ein, wel­che dort nicht mehr benö­tigt wur­den.

Ein paar Tele­fo­na­te spä­ter war klar, dass 11 Lap­tops benö­tigt wür­den – wir prüf­ten kurz unse­re Mög­lich­kei­ten und sag­ten Tan­ja Hock zu, ihr 11 Lap­tops als Spen­de zur Ver­fü­gung zu stel­len.

Sofort im Anschluss frag­ten wir uns: wie sol­len die Lap­tops sicher dort hin­ge­lan­gen? Wenn der Ver­sand aus Ame­ri­ka schon nicht funk­tio­niert, dann wür­de es auch Deutsch­land her­aus eben­so nicht funk­tio­nie­ren?!

Nun war guter Rat teu­er. Wel­che Alter­na­ti­ven gibt es, die Lap­tops doch noch nach Mada­gas­kar zu brin­gen. Und wie es sich für posi­ti­ve Vor­ha­ben gehört, kam uns der Zufall zu Hil­fe: eine Fami­lie bestehend aus vier Per­so­nen, soll­te am nächs­ten Tag nach Mada­gas­kar flie­gen, um das Pro­jekt vor Ort zu unter­stüt­zen – die­se soll­ten die Lap­tops im Hand­ge­päck mit­neh­men. Das wäre geklärt.

Aber wie kom­men die Lap­tops inner­halb weni­ger Stun­den von Bie­le­feld nach Darm­stadt, damit die­se noch im Gepäck für den Flug am nächs­ten Tag ver­staut wer­den könn­ten? Inzwi­schen war es bereits 14:00 Uhr. Die Lösung war ein­fach: wir nah­men die vor­in­stal­lier­ten Lap­tops, instal­lier­ten die mada­gas­si­sche Flag­ge, luden die­se in unse­ren Pri­vat-PKW und mach­ten uns auf den Weg nach Darm­stadt. Pünkt­lich um 20:00 Uhr gelang uns die Über­ga­be der ers­ten vier Lap­tops an die Fami­lie:

Installation der Laptops mit madagassischer Flagge!

Übergabe der Laptops in Darmstadt — diese Reisen im Handgepäck nach Madagaskar, da sie sonst vom Zoll einkassiert werden…

Wir mach­ten uns anschlie­ßend zurück auf den Weg nach Bie­le­feld und kamen hei­le, erschöpft aber glück­lich gegen 02:00 Uhr nachts in Bie­le­feld an.

Nach ein paar Tagen des War­tens erreich­ten uns die­se wun­der­vol­len Bil­der von Tan­ja Hock:

Unsere gespendeten Laptops in “action”

Unsere gespendeten Laptops in “action”

Unsere gespendeten Laptops in “action”

Unsere gespendeten Laptops in “action”

Es ist wun­der­voll zu sehen, mit wie viel Stolz die Mit­ar­bei­ter vor den von uns zur Ver­fü­gung gestell­ten Lap­tops sit­zen… ein tol­les Gefühl. Die Dan­kes­nach­richt von Frau Hock hat uns dann voll­ends zu Trä­nen gerührt:

Wie geht es wei­ter?

Die wei­te­ren 7 noch benö­tig­ten Lap­tops haben zwi­schen­zeit­lich eben­falls ihren Weg nach Mada­gas­kar gefun­den — so befin­den sich bereits 11 durch uns akqui­rier­te Lap­tops für einen guten Zweck in Mada­gas­kar im Ein­satz. Ein ganz herz­li­cher Dank an die­ser Stel­le an die Spen­der und Unter­stüt­zer!!

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